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Achtsam entscheiden.

  • kubinastefan
  • vor 7 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Entscheidungen sind ein wesentlicher Teil unseres Lebens. Im Rückblick markieren unsere Entscheidungen oft die Wendepunkte in unserem Leben und es wirkt, als könnten wir sie gar nicht wichtig genug nehmen. Aber ist das so?


Entscheidungen/ Veränderung / Potenzial entfalten/ Overthinking


Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, aber der Jänner, mit seinen gefühlten 833 Tagen, hat zumindest bei mir dafür gesorgt, dass auch der Alltag wieder mehr Einzug gehalten hat. Und mit dem Alltag treten auch unsere Gewohnheiten wieder stärker hervor - vielleicht auch solche, die wir eigentlich ändern wollten. Alltag und Routinen sind allerdings auch gut und wichtig, weil sie uns Raum geben nicht über alles und jedes in unserem Leben nachdenken zu müssen und uns möglicherweise auf wichtigere Dinge zu konzentrieren. Beispielsweise auf wichtige Entscheidungen, die anstehen. Und auf die möchte ich im Folgenden einen etwas anderen Blick werfen, als wir ihn möglicherweise gut kennen.




Achtsam entscheiden - eine Frage der Einstellung
Achtsam entscheiden - eine Frage der Einstellung

Check, double check, recheck.


2025 war für mich persönlich ein Jahr vieler und großer Entscheidungen. Ich habe meinen Lebensmittelpunkt von Wien nach Salzburg verlegt und beruflich vollkommenes Neuland betreten - nicht unbedingt in dem was ich tue, aber wie ich es tue. Und weil das Jahr für mich war, wie es war und mein Ziel im Leben ist mein Potenzial zu entfalten und vielleicht den einen oder anderen dabei zu begleiten, der das auch möchte, habe ich mich in den vergangenen Wochen und Monaten viel mit dem Thema Entscheidungen befasst.

Dabei ist mir eine Sache im Besondern aufgefallen: Wir betrachten Entscheidungen häufig als das Ende eines Prozesses. Heißt wir machen uns ungemein viele Gedanken, um zu einer Entscheidung zu gelangen - manchmal so viele, dass wir während des Nachdenkens den Überblick verlieren und noch schlimmer, auch die Lust und Freude daran. Die Entscheidung wird im Laufes des Nachdenkens immer größer und größer und die Sorgen über mögliche Auswirkungen gleich mit. Das kann soweit gehen, dass wir nicht nur metaphorisch meinen, unser Leben würde von dieser Entscheidung abhängen, oder zumindest die Frage ob wir glücklich sein können. Wir sind gefangen in einem Gedankenkarusell und gehen alles wieder und wieder durch - klassisches Overthinking. Wenn wir uns dann vertrauensvoll an Menschen wenden und um Hilfe bitten, reagieren wir oft ärgerlich, wenn die die Tragweite der anstehenden Entscheidung als gar nicht so riesig einschätzen, wie wir nach 10.000 Stunden nachdenken. Im Journalismus gilt die Regel check, double check, recheck. Es ist wichtig sich so sicher zu sein in seiner Aussage - und hier kommt der wichtige Ergänzungssatz -, wie möglich. Das gilt auch für Entscheidungen.





Ab in den Zug und los geht die wilde Fahrt.
Ab in den Zug und los geht die wilde Fahrt.

Von der richtigen Entscheidung zu richtig entscheiden.


Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema bin ich auf Ellen J. Langers Buch "The Mindfull Body" gestoßen und darin stellt sie ein Konzept vor, das mir sehr aus der Seele spricht. Es geht nicht so sehr darum die richtige Entscheidung zu treffen, sondern Entscheidungen auf die richtige Art und Weise zu treffen. Was sie damit meint, oder besser wie ich das verstehe, ist, Entscheidungen sind nicht das Ende eines Prozesses sondern der Anfang. Wir treffen eine Entscheidung und danach geht das Leben weiter und die Frage ist nicht so sehr, haben wir die richtige Entscheidung getroffen, sondern wie gehen wir mit der Entscheidung um, die wir getroffen haben. Das mag sich für den einen oder anderen wie Wortklauberei anfühlen, was ich hier betreibe, aber für mich geht es hier um einen komplett anderen Zugang zu Entscheidungen - ein anderes Mindset. Entscheidungen sind wichtig in unserem Leben und es ist wichtig ihnen die nötige Aufmerksamkeit entgegenzubringen und die nötigen Ressourcen bereitzustellen. Es geht aber auch und vor allem darum zu verstehen, dass unser Leben nicht von der Entscheidung abhängt, sondern davon, was wir aus ihr machen. Damit behalten wir unsere Selbstwirksamkeit, vor, während und nach der Entscheidung. Wir sind im Gestaltungsmodus und können mit Freude an Entscheidungen herangehen und den Möglichkeitsraum, den sie darstellen, mit Leichtigkeit betreten.





Wir alle haben unseren Vogel, manchmal sind es sogar zwei Vögel
Wir alle haben unseren Vogel, manchmal sind es sogar zwei Vögel

Achtsam entscheiden - "Grundkurs".

Viele von euch denken sich jetzt vielleicht: der redet sich leicht, der steckt ja nicht in meiner Haut. Stimmt, ihr aber auch nicht. Oft, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, habt ihr sehr viel mehr Gestaltungsmöglichkeit und Zugang zu Ressourcen, die euch helfen richtig zu entscheiden, als euch bewusst ist. Falls ihr damit etwas anfangen könnt, dann ist vielleicht mein "Grundkurs - achtsam entscheiden", das Richtige für euch.

Was passiert in dem Kurs und was habt ihr davon? In einem Deepdive gehen wir ein bisschen genauer auf Konzepte der Entscheidungsfindung ein. Wir werfen einen Blick auf eure Situation und stellen uns ein Navi - heißt wo stehst du gerade und wo willst du hin. Das machen wir auf der Sachebene, aber auch und vielleicht noch wichtiger auch auf der emotionalen Ebene. Wir sehen uns also an wie geht es dir gerade und wie geht es dir, wenn du dein Ziel erreicht hast. Darüber hinaus stellen wir das für dich richtige Set an Übungen zusammen. Ja, auch Entscheidungen richtig zu treffen ist eine Übungssache. Mit den Insights aus dem Deepdive und deinem persönlich abgestimmten Übungsset gehst du dann in die Übung und in die Umsetzung. In zwei Sessions in den kommenden 2 Wochen sehen wir uns an wo du stehst und wie es dir mit den Übungen geht und passen an, falls nötig. Und eine Woche später schließen wir den Kreis in einer Abschluss-Session. Warum dauert das ganze mindestens 3 Wochen? Weil unser Gehirn mindestens so lange braucht um neue Bahnen anzulegen. Und warum braucht es mich noch nach dem Deepdive, dann hast du ja eigentlich schon alles was du brauchst? Weil es meiner Erfahrung nach leichter ist neue Dinge ins Leben zu integrieren, wenn da auch jemand ist der nachfragt und den man vielleicht auch um Rat fragen kann.


In an nutshell:


  • Deepdive: ca. 2 Stunden

  • Begleitungssession, nach einer Woche: 1 Stunde

  • Begleitungssession, nach zwei Wochen: 1 Stunde

  • Abschluss-Session, nach 3 Wochen: 1 Stunde

  • Preis für das Paket: € 499

  • Ort: je nach Wohnort persönlich oder virtuell


Du kannst mir gerne schreiben, wenn du noch mehr Infos brauchst oder mich auch gerne anrufen und wir machen ein Erstgespräch (das ist natürlich kostenlos) und du kannst herausfinden, ob du gerne mit mir arbeiten möchtest. Meine Kontaktdetails findest du auf der Website.





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